Häufige Fragen ( FAQ ) zur Privaten KV

 

FAQ - Fragen und Antworten zur privaten Krankenversicherung

Hier finden Sie Antworten auf eine Reihe von oft gestellten Fragen, die uns zum Thema private Krankenversicherung erreichen.

Beitrag private Krankenversicherung * Mindesteinkommen * Häufige Fragen * Vor- und Nachteile

Unterschiede zwischen GKV und PKV * Änderungen durch die Gesundheitsreform * PKV für Beamte * PKV für Akademiker

Frauen und die PKV * Private Krankenversicherung für Kinder * Kündigung einer privaten KV * Keine Krankenversicherung * Zusatzversicherung *

Private KV: Adressen * Weitere Versicherungen in der Übersicht * Impressum

 

Wie hoch ist in einer privaten Krankenversicherung der Arbeitgeberanteil? 

Bei den Ersatzkassen (also der gesetzlichen Krankenversicherung) wie bei den privaten Krankenversicherungen übernimmt der Arbeitgeber die Hälfte des Beitrages für Krankheitskosten, Verdienstausfall und Pflegeversicherung. Hierbei beträgt der Zuschuß zur privaten Krankenversicherung maximal die Hälfte des durchschnittlichen Höchstbetrags der gesetzlichen Krankenversicherungen. 

 

Was bedeutet  "10 % Altersrückstellung"?

Seit dem 1. Januar 2000 müssen alle Neuversicherten in der Privaten Krankenversicherung einen Zuschlag von 10 Prozent auf ihren jeweiligen monatlichen Beitrag zahlen um die Beiträge ab dem 60. Lebensjahr zu dämpfen. Dieser Zugschlag ist zwischen dem 21. und dem 60. Lebensjahr zu zahlen und wir ohne Kostenabzug verzinslich angelegt. Das Ziel hierbei ist, Beitragserhöhungen ab 65 zu verhindern.

 

Was bedeutet "Jahresentgeltgrenze"?

Die Jahresarbeitsentgeltgrenze ist die Grenze ab der ein gesetzlich krankenversicherter Arbeitnehmer in eine private Krankenversicherung wechseln kann. 

 

Wie werden die Beiträge in einer privaten Krankenversicherung berechnet?

Die private Krankenversicherung berechnet Ihre Beiträge unabhängig vom Einkommen des Versicherten. Ausschlaggebend für die Beiträge sind neben den vereinbarten Leistungen das Geschlecht, das Alter und der allgemeine Gesundheitszustand des Antragstellers - kurz: je mehr Kosten der Versicherte verursachen könnte, desto höher sind seine Beiträge. Wie hoch diese jeweils für Sie wären, ist von Versicherung zu Versicherung verschieden. Einen kostenlosen Vergleich finden Sie auf unserer Startseite.

 

Wie werden bei einer privaten Krankenversicherung die Arztrechnungen abgerechnet?

Bei der privaten Krankenversicherung ist der Versicherte Vertragspartner des Arztes; daher erhält er selbst die Arztrechnungen, um sie zu begleichen. Er kann sie gleichzeitig bei seiner PKV einreichen, die ihm dann die Leistungen erstattet. Also keine Angst: Sie müssen nichts "vorstrecken" - nach Abschluß der Behandlung erhalten Sie von Ihrem Artz die Rechnung in zweifacher Ausfertigung. Das Original senden Sie an die Krankenversicherung und sobald diese den Betrag überwiesen hat (und dies geschieht in aller Regel innerhalb von wenigen Tagen), begleichen sie die Arztrechnung.  

 

Kann ich als privat Versicherter zurück in die gesetzliche Krankenversicherung?

Nicht wenn Sie mit ihrem Verdienst immer über der jährlich steigenden Beitragsbemessungsgrenze (BBG - PKV) bleiben. Wenn Sie mit dem Jahresbruttogehalt einmal unter die Beitragsbemessungsgrenze fallen, muß sie der Arbeitgeber sofort wieder pflichtversichert anmelden und die PKV wird sofort anulliert.. Dagegen könnte der Versicherte Widerspruch einlegen und sich von der Versicherungspflicht endgültig befreien lassen. Nach der Befreiung von der Versicherungspflicht gibt es dann aber in aller Regel kein Zurück in die GKV mehr. 

ein Link zur Startseite dieser Webpräsenz

Darf die Versicherung aufgrund von Krankheit nachträglich die Beiträge ändern?

Nein. Sind vor dem Vertragsabschluß erhebliche Krankheiten bekannt, werden sie mit einem entsprechenden Risikozuschlag abgegolten. 

 

Was versteht man unter "Selbstbehalt"?

Der Selbstbehalt ist eine Eigenbeteiligung. Mit einer Selbstbeteiligung legen Sie fest, dass Sie pro Kalenderjahr einen festen Teil der Krankheitskosten selbst bezahlen müssen. 

 

Ist meine Familie in der privaten Krankenversicherung mitversichert?

In der gesetzlichen Krankenversicherung gibt es eine Familienversicherung; nicht aber in der privaten. Allerdings: Aufgrund der Höhe der Beiträge in der gesetzlichen Krankenversicherung, läuft eine Versicherung für ein Ehepaar mit ein bis zwei Kindern meist auf etwa auf den gleichen Beitrag hinaus. 

 

Was versteht man unter "Standard-Tarif"?

Der Standardtarif ist der Tarif, der von allen Anbietern privater Vollversicherungen angeboten wird. Er umfasst überall die gleichen Leistungen. Diese entsprechen denen, der gesetzlichen Krankenkassen mit dem Unterschied, dass der Versicherte in der privaten KV seinen Arzt frei wählen kann. 

 

Was geschieht, wenn die Versicherungsgesellschaft zahlungsunfähig wird?

Für diesen Fall hat die Branche der privaten Krankenversicherungen im Jahre 2003 die Medicator AG gegründet. Diese Auffanggesellschaft soll die Erfüllung der Krankenversicherungsverträge sichern, falls eines der Unternehmen in finanzielle Schwierigkeiten gerät. 

 

Kann die Versicherungsgesellschaft die private Krankenversicherung kündigen?

Die Versicherung kann nur dann den Vertrag kündigen, wenn Sie Ihre Beiträge nicht regelmäßig bezahlen oder wenn Sie vor Abschluß des Krankenversicherungvertrages absichtlich falsche Angaben bei der Gesundheitsprüfung gemacht haben. 

 

Was sind die Vorteile, was die Nachteile einer privaten Krankenversicherung?

Lesen Sie bitte hier weiter: Nachteile und Vorteile der Privaten Krankenversicherung

 

Wann kann man seine PKV kündigen?

In aller Regel 3 Monate zum Ablauf des Kalender- oder Versicherungsjahres sowie bei jeder Beitragserhöhung. Ausnahmen gibt es nur bei der Krankentagegeldversicherung, dort kann eine gesonderte Kündigungsfrist gelten.

 

Wem ist es möglich, sich privat krankenzuversichern?

Dieses Thema wird hier behandelt:  Mindesteinkommen für die private Krankenversicherung

 

Gibt es Unterschiede in den Beiträgen für Männer und Frauen?

Frauen zahlten bisher in in der PKV höhere Beiträge, es deutet sich aber diesbezüglich eine Veränderung an:  Frauen und die PKV