Private Krankenversicherung für Frauen

 

Private Krankenversicherung für Frauen

 

Lohnt sich für alleinstehende Frauen die Privat - Krankenversicherung? Bisher eher nicht, da in privaten Krankenkassen die Beiträge für Frauen in der Regel höher sind als jene für Männer. Allerdings könnte sich durch gesetzliche Änderungen diesbezüglich in absehbarer Zukunft einiges ändern.

 

Beitrag und Leistung von PKVs * Mindesteinkommen * Häufige Fragen * Vor- und Nachteile

Unterschiede zwischen GKV und PKV * Änderungen durch die Gesundheitsreform * PKV für Beamte * PKV für Akademiker

Frauen und die PKV * Private Krankenversicherung für Kinder * Kündigung einer privaten KV * Keine Krankenversicherung * Zusatzversicherung

Adressen von Anbietern privater Krankenversicherungen * Weitere Versicherungen in der Übersicht * Impressum

                       

Gleichstellungsgesetz lässt auf sinkende Beiträge für Frauen hoffen

 

Frauen bezahlten bisher in einer privaten Krankenversicherung in aller Regel einen höheren Beitrag als Männer. 

Das mutet zunächst paradox an, ist es doch allgemein bekannt, dass Frauen im Durchschnitt um einiges "gesünder" leben als Männer - weniger Alkohol, um nur ein Beispiel zu nennen. Aufgrund ihrer gesünderen Lebensweise werden Frauen auch durchschnittlich um einiges älter als Männer.Auf der anderen Seite verursachen Frauen den Krankenversicherungen höhere Kosten durch die notwendigen Besuche beim Frauenarzt sowie durch Schwangerschaft und Geburt. Da Frauen ein größeres Gesundheitsbewußtsein als Männer haben, nutzen sie auch in weitaus stärkerem Umfang medizinische Vorsorgeuntersuchen und z.B. Behandlungen beim Heilpraktiker. Also neigen Sie mehr als Männer dazu, beim Abschluß einer privaten Krankenversicherung auch darauf zu achten, dass diese Leistungen mit abgedeckt werden, was den jeweiligen Tarif natürlich erhöht. 

 

Link zur Startseite

 

Kurzum: Unterm Strich kamen private Krankenversicherungen Frauen in der Vergangenheit teuerer zu stehen als Männer. Das könnte sich nun bald ändern: Imzuge des allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes werden die Versicherer nämlich künftig gezwungen, frauenspezifische Kosten auf beide Geschlechter zu verteilen. Denn: die bisherige Praxis, dass Frauen höhere Beiträge zu zahlen haben, nur weil sie nuneinmal Frauen sind und daher Kosten durch z.B. Schwangerschaft und Geburt verursachen, stellte eine Ungleichbehandlung dar. Folge des Gesetzes: Für Männer könnte die private Krankenversicherung bald teurer werden; für Frauen werden die Beiträge aller Voraussicht nach sinken. Da im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung, bei welcher Familienmitglieder automatisch mitversichert sind, bei der privaten Krankenversicherung für jedes Familienmitglied eine seperate Versicherungsprämie zu zahlen ist, kommt für Familien mit Kindern die Private Krankenversicherung meist teurer zu stehen als die gesetzliche. Aber: Für gutverdienende Singles und doppelt verdienende Ehepaare mit oder auch ohne Kinder empfiehlt sich in vielen Fällen der Abschluß einer privaten Krankenversicherung. Bei besseren Leistungen als in der gesetzlichen Krankenversicherung kann dieser Personenkreis im Laufe der Zeit ein Erhebliches an Krankenversicherungsbeiträgen einsparen. Grundsätzlich hilft es natürlich, Angebote zu vergleichen und dann zu rechnen.