Auf dieser Seite finden Sie einige grundlegende Informationen zur Geldanlage in Investmentfonds und einen Investmentfondsvergleich.
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Was ist ein Investment - Fond?
Bei einer Geldanlage wird Geld mit dem Ziel investiert, einen Wertzuwachs zu erreichen oder einen Ertrag zu erwirtschaften. Man verzichtet also für eine gewisse Zeit darauf, sein Geld zur Verfügung zu haben und wird dafür später mit einer - hoffentlich hohen - Rendite belohnt. Eine spezielle Form der Geldanlage sind hierbei die so genannten Investmentfonds. Kapitalanlagegesellschaften kaufen Aktien, Wertpapiere oder Pfandbriefe und besitzen somit ein Sondervermögen, welches auch Fond genannt wird.
In diesen Fond kann man sich nun gewissermaßen "hineinkaufen" und besitzt somit einen Anteil davon. Da Fondsanteile schon ab 50 oder 100 Euro erworben werden können, haben auch Kleinanleger die Möglichkeit, am Aktiengeschäft teilzunehmen. Um das Risiko von Verlusten oder Fehlinvestitionen so weit wie möglich zu minimieren, werden die Gelder breit "gestreut" - d.h. es wird nicht alles auf eine Karte gesetzt sondern das Geld wird in verschiedene Branchen, Länder oder Anlageformen investiert. Die Mitglieder einer großen Gemeinschaft investieren mit solchen Investmentfonds also praktisch gemeinsam. Die Kurssteigungen und damit die Zinsen, Dividenden oder auch Kursgewinne aus dem Fondsvermögen überwiegen, so dass kein Geld verloren werden kann. Somit sind Investmentfonds eine ideale Geldanlage für alle Sparer, die ein paar Euros investieren möchten, dabei den größtmöglichen Gewinn herausholen möchten und gleichzeitig das Risiko fallender Aktien weitestgehend umgehen möchten.
Welcher Fond ist für mich der richtige? Worauf sollte man achten?
Bei der Entscheidung für oder gegen einen bestimmten Fonds kommt es auf die persönliche Risikobereitschaft an. Grundsätzlich gilt: Je höher die mögliche Rendite, desto höher auch das Risiko. So verspricht es z.B. einen höhere Rendite, wenn das eingesetzte Kapital ausschließlich oder zum größten Teil in Aktien investiert wird - allerdings ist dort auch das Risiko von Kurschwankungen höher als z.B. bei einer Anlage in festverzinsliche Wertpapiere ("Renten" genannt). In den letzten Jahren hat es sich in Deutschland eingebürgert, grob zwischen verschiedenen Anleger - Typen zu unterscheiden:
der konservative oder risikoscheue Anleger - sicherheitsorientiert
Ihm geht es vor allem um die Sicherheit seiner Geldanlage. Wichtiger als die Höhe des Gewinns ist ihm der Erhalt des eingesetzten Kapitals. Viele konservative Anleger wählen daher eher einen Investment - Fonds ohne Aktienanteil. Zwar hat die Erfahrung der vergangenen Jahrzente gezeigt, dass die Geldanlage in Aktien langfristig trotz immer mal wieder einsetzender Kursabfälle und "Börsen - Crashs" die höchste Rendite erzielt - der konservative Anleger möchte aber auf Nummer sicher gehen und wählt eher Produkte aus, die ihm 100%ig garantieren, dass sein Kapital erhalten bleibt. Er entscheidet sich daher oft dafür, sein Geld in Immobilien oder festverzinsliche Wertpapiere zu investieren, mit dem Vorteil, dass er beruhigt schlafen kann, wenn der Dax zwischenzeitlich mal wieder auf ein Rekordtief fällt.
der risikobewußte Anleger - ertrags- und sicherheitsorientiert
Der risikobewußte Anleger hat durchaus Aktien in seinem Depot, allerdings sichert er sich gegen Kursschwankungen auf dem Aktienmarkt ab, indem er seinem Depot weniger schwankungsintensive Anlageformen beimischt. Er investiert daher neben Aktien zu einem gleichen Teil auch in festverzinsliche Wertpapiere oder Bundesschatzbriefe. Der risikobewußte Anleger ist in gleichem Maße an der Sicherheit seiner Geldanlage wie auch an einem möglichst hohen Ertrag interessiert.
der ertragsoriente Anleger
Da Aktien die höchste Rendite versprechen, investiert ein ertragsorientierter Anleger auschließlich oder allergrößtenteils in Aktienfonds. Um das Risiko möglichst gering zu halten, ist hierbei darauf zu achten, dass die Aktien breit gestreut sind - in verschiedene Branchen und verschiedene Länder zum Beispiel.
der risikofreudige Anleger oder "Spekulant"
Sein Hauptziel bei der Geldanlage ist die höchstmögliche Rendite und er ist bereit hierfür auch ein großes Risiko einzugehen. Er investiert sein Geld daher gern in Aktien, die er für "unterbewertet" hält; denen er also zutraut, einen hohen Kursgewinn zu erzielen. Kurzfristig gesehen hat manch einer damit Erfolg, langfristig aber erzielen risikofreudige Anleger häufig eine geringere Rendite als risikobewußte und ertragsorientierte Anleger - Typen. ---
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InvestmentfondsvergleichUnser kostenloser Vergleich kann natürlich keine Beratung ersetzen - aber einen ersten Überblick über die Konditionen der verschiedenen Investmentfonds können Sie sich mit ihm verschaffen:
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